DER IMMOBILIEN-EXIT 2026

Erfolgreich verkaufen im Käufermarkt:
Wie Sie trotz Zinswende und Sanierungsstau den Bestpreis erzielen.




Ein Handbuch für Eigentümer

Impressum

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Dieses Buch stellt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung dar. Alle Inhalte wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Immobilienentscheidungen sollten immer individuell mit Fachanwälten und Steuerberatern geprüft werden.

Inhalt

Einleitung: Willkommen in der neuen Realität

Haben Sie sich das anders vorgestellt?

Vielleicht haben Sie vor zwei oder drei Jahren zu Ihren Nachbarn rübergeschaut. Da wurde das Haus am Ende der Straße verkauft. Es war unsaniert, das Dach war alt, der Garten verwildert. Trotzdem standen die Interessenten Schlange bis zum Bürgersteig. Es gab Bieterverfahren. Der Preis? Astronomisch. Der Verkauf? Ein Selbstläufer.

Und heute? Heute stellen Sie Ihre Immobilie online – und es passiert: Nichts.

Oder schlimmer: Das Telefon klingelt, aber am anderen Ende sind keine dankbaren Familien, sondern Schnäppchenjäger, die als Erstes fragen: „Was ist letzter Preis?“ oder „Wie alt ist die Heizung?“. Bei den Besichtigungen rümpfen Interessenten die Nase über Fliesen, die vor fünf Jahren noch als „rustikal-charmant“ galten. Sie wedeln mit Energiekosten-Berechnungen und reden von Wärmepumpen, noch bevor sie das Wohnzimmer gesehen haben.

Die unbequeme Wahrheit: Die Party ist vorbei.

Wir müssen Tacheles reden. Die „Goldgräber-Jahre“ (ca. 2010 bis Anfang 2022) sind Geschichte. Wir befinden uns im Jahr 2026, und die Spielregeln haben sich um 180 Grad gedreht. Wir sind in einem brutalen Käufermarkt.

Der Immobilienmarkt ist nicht tot – er ist nur selektiver geworden. Wer heute verkaufen will, darf nicht mehr nur „Eigentümer“ sein. Er muss zum Problemlöser für den Käufer werden.

Sie verkaufen nicht mehr nur vier Wände – Sie verkaufen ein Finanzierungskonzept. Sie verkaufen keinen „Sanierungsstau“ – Sie verkaufen einen Sanierungsplan. Sie warten nicht auf den Käufer – Sie bauen sich den Käufer.

Dieses Handbuch ist kein netter Ratgeber mit Deko-Tipps. Es ist Ihr Schlachtplan für den Exit 2026. Es ist eine Anleitung, wie Sie die Hürden der Banken umschiffen, wie Sie die Angst vor der Sanierung nehmen und wie Sie am Ende den einen Satz hören, auf den es ankommt: „Wir kaufen. Wann können wir zum Notar?“

Modul 1: Die schonungslose Analyse

Bevor Sie das erste Foto machen oder auch nur einen Satz für Ihr Exposé schreiben, müssen wir aufräumen. Der häufigste Grund, warum Immobilienverkäufe 2026 scheitern, ist nicht das Haus selbst. Es ist die Diskrepanz zwischen dem Wunschdenken des Verkäufers und der harten Kalkulation der Banken.

1.1 Die Bewertungs-Falle

„Unser Nachbar hat letztes Jahr für 500.000 Euro verkauft. Unser Haus ist schöner, also nehmen wir 520.000 Euro.“ Wenn Sie so denken, haben Sie das Spiel schon verloren, bevor es begonnen hat.

Wenn Sie auf Immobilienportalen schauen, sehen Sie keine Marktpreise. Sie sehen Wunschpreise. Sie sehen dort nur die Immobilien, die noch nicht verkauft sind. Diejenigen, die realistisch bepreist waren, sind längst weg. Wer sich an den „Ladenhütern“ orientiert, wird selbst zu einem.

Merksatz: Angebotspreise sind keine Verkaufspreise. In 2026 liegen die tatsächlichen Beurkundungspreise beim Notar oft 10 % bis 20 % unter den Angebotspreisen in den Portalen.

1.2 Der Objekt-TÜV: Die Bank-Brille

Vergessen Sie für einen Moment, wie sehr Sie Ihr Wohnzimmer lieben. Ein Käufer im Jahr 2026 kauft keine Erinnerungen. Er kauft Substanz und Risiko. Und noch wichtiger: Seine Bank finanziert nur Substanz.

Trennen Sie die Eigenschaften Ihrer Immobilie in zwei Listen:

1.3 Der Energieausweis

Ohne gültigen Energieausweis dürfen Sie keine Immobilienanzeige schalten. Viel wichtiger ist aber: Der Energieausweis ist im Jahr 2026 das „Psychologische Preisschild“ Ihrer Immobilie. Ein roter Balken (Klasse H) schreit dem Käufer entgegen: „Hier musst du noch 100.000 € reinstecken!“

Verstecken Sie den Ausweis nicht. Akzeptieren Sie den Ist-Zustand, damit wir im nächsten Modul die Lösung präsentieren können.

Modul 2: Die Strategie für „Problemmobilien“

Sie haben in Modul 1 festgestellt: Ihr Haus ist nicht perfekt. Früher hätte man gesagt: „Das preisen wir ein.“ Heute reicht das nicht. Wenn Sie den Preis einfach nur senken, wirkt das Haus „billig“ und „kaputt“.

2.1 Der Energie-Joker (iSFP)

Das größte Hindernis für Käufer ist aktuell die Unsicherheit. Solange Fragen zu Heizung und Dämmung unbeantwortet im Raum stehen, wird niemand unterschreiben.

Die Lösung ist der Individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP). Ein offizielles Dokument, erstellt von einem Energieberater.

Der finanzielle Hebel: Wenn ein iSFP vorliegt, bekommt der Käufer, wenn er Maßnahmen daraus umsetzt, vom Staat (BAFA) 5 % zusätzliche Förderung. Sie investieren ca. 300 € Eigenanteil in den Plan, um dem Käufer Tausende Euro zu schenken.

2.2 Kostenvoranschläge statt Schätzungen

Sagen Sie nicht: „Das Dach kostet bestimmt so 30.000 Euro.“ Legen Sie stattdessen konkrete Angebote von Handwerkern aus der Region auf den Tisch.

Das macht die Kosten für die Bank des Käufers kalkulierbar. Ohne Belege setzt die Bank Pauschalen an, die oft viel zu hoch sind und die Finanzierung platzen lassen. Schaffen Sie Fakten!

Modul 3: Finanzierungs-Hacks

Willkommen in der Abteilung „Kreative Lösungen“. Sie können als Verkäufer nicht die Zinsen senken. Aber Sie können die Struktur des Deals ändern, damit die Bank „Ja“ sagt.

3.1 Das Verkäuferdarlehen (Vendor Loan)

Das ist der ultimative Joker. Banken fordern heute oft viel Eigenkapital („Cash“). Das haben viele junge Familien nicht.

Die Strategie: Sie als Verkäufer leihen dem Käufer z. B. 10 % des Kaufpreises privat. Die Bank finanziert 90 %, Sie stunden die restlichen 10 % über 5–10 Jahre (verzinst). Für die Bank wirkt das oft risikomindernd, da der Beleihungsauslauf sinkt.

3.2 Die „Förder-Bibel“

Käufer sind oft überfordert. Bauen Sie in Ihre Unterlagen eine Seite ein: „So finanziert der Staat Ihren Kauf mit“. Listen Sie konkret auf:

Modul 4: Marketing & Zielgruppen

Der größte Fehler im Jahr 2026: Verkäufer versuchen, ein Sanierungsobjekt als „Traumhaus für die junge Familie“ zu vermarkten. Das geht schief.

4.1 Der Zielgruppen-Switch

Suchen Sie die „Anpacker“ (Maker). Handwerker oder Paare mit Visionen. Diese Gruppe sucht nach Substanz. Sie wollen kein fertiges Bad, weil sie den Geschmack des Vorbesitzers sowieso hässlich finden.

4.2 Neuro-Wording 2026

Nutzen Sie Begriffe, die Chancen signalisieren, nicht Lasten:

4.3 Home Staging „Light“

Auch wenn saniert werden muss: Ein leeres, besenreines Haus wirkt größer als eines, das voll mit alten Möbeln ist.

Der 500 € Hack: Entfernen Sie alte Teppichböden (Geruch!). Kaufen Sie extrem helle LED-Birnen (Tageslicht) für alle Lampen. Licht ist Hygiene. Dunkelheit ist Risiko.

Modul 5: Die Besichtigung & Verhandlung

Im Käufermarkt 2026 ist die Besichtigung keine „Show“, sondern ein Assessment-Center für Ihr Haus.

5.1 Die Choreografie

Vergessen Sie Einzeltermine. Bündeln Sie Interessenten auf einen Samstag („Sandwich-Termin“). Sorgen Sie dafür, dass Interessent B dem Interessenten A an der Tür begegnet. Das erzeugt „Social Proof“ und weckt den Jagdinstinkt, auch wenn die Nachfrage real gering ist.

5.2 Verhandlungs-Judo

Der Käufer wird sagen: „Das Haus gefällt uns, aber der Preis ist zu hoch.“

Regel Nr. 1: Geben Sie niemals Rabatt ohne Gegenleistung. Wenn Sie den Preis senken, nehmen Sie etwas aus dem Paket (z. B. die Einbauküche oder flexible Übergabezeiten). Das signalisiert: Mein Preis ist kalkuliert, nicht gewürfelt.

Modul 6: Der rechtliche Abschluss

Ein Handschlag ist im deutschen Immobilienrecht nichts wert. Die Zeit zwischen Handschlag und Notar ist die „Todeszone“.

6.1 Der Kaufvertrag

Als privater Verkäufer müssen Sie zwingend die Sachmängelhaftung ausschließen („Gekauft wie gesehen“). Aber Achtung: Das gilt nicht, wenn Sie Mängel arglistig verschweigen. Seien Sie ehrlich. Ein bekannter Mangel im Vertrag schützt Sie vor Rückabwicklung.

6.2 Tempo, Tempo

Warten Sie nicht, bis der Käufer einen Notar sucht. Haben Sie schon einen an der Hand. Sobald das „Ja“ kommt: „Soll ich die Daten schon mal an das Notariat schicken?“ Geschwindigkeit gibt Sicherheit.

Fazit: Ihr Exit beginnt jetzt

Sie wissen jetzt mehr als 95 % der Verkäufer da draußen. Sie wissen, dass wir in einem Käufermarkt sind. Sie wissen, dass Sie nicht mehr „verteilen“, sondern „verkaufen“. Und Sie haben die Werkzeuge: Den iSFP, das Verkäuferdarlehen, das Neuro-Wording und die Strategie.

Es wird Arbeit. Aber wenn Sie dieses Projekt so professionell angehen, werden Sie verkaufen. Zum Bestpreis.

Viel Erfolg!

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